Dank für 30 Jahre „Finanzminister“

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Dank für 30 Jahre „Finanzminister“

Friedrich Meyer versieht seit drei Jahrzehnten das Amt des Kirchenpflegers in der Kirchengemeinde seines Heimatdorfes Obermögersheim. Dies war zur Weihnachtszeit eine passende Gelegenheit um ihm im Rahmen eines Gottesdienstes zu danken. In seiner Laudatio ging der Vertrauensmann des Kirchenvorstands Gerhard Wagner auf die vielfältigen und oft arbeitsintensiven Aufgaben des verdienten ehrenamtlichen Kirchenmitarbeiters ein.

„Die Kirchen und das Geld ist eine äußerst sensible Angelegenheit“, so Gerhard Wagner. Die Kirche verwendet das Geld ihrer Gläubigen, das sie über Kirchensteuern und Spenden einnimmt. Es sei also im betriebswirtschaftlichen Sinn nie selbst erwirtschaftetes Geld, das von der Kirche ausgegeben werde. Daher werde allergrößte Sorgfalt im Umgang mit diesem Geld erwartet. „So ist das Amt des Kirchenpflegers mit einer großen Verantwortung verbunden, und am besten bei Menschen aufgehoben, auf die Verlass ist, die seriös und solide sind, zu denen man Vertrauen hat und denen der Glaube und die Kirche wichtig sind“, charakterisierte der Vertrauensmann die Kirchenpflegertätigkeit.

„Und weil Friedrich Meyer für all diese Eigenschaften steht, ist das Geld der Obermögersheimer Kirchengemeinde bei ihm in guten Händen“, resümierte Wagner. Anhand von Zahlen verdeutlichte der Kirchenvorsteher die Entwicklung der Kirchenfinanzen in der Amtszeit von „Finanzminister“ Meyer. So hatte die Kirchengemeinde Obermögersheim vor 30 Jahren ein Haushaltsvolumen von knapp unter 140 000 DM, was umgerechnet rund 70 000 Euro entsprach. Der Haushaltsetat 2014 liegt bei 307 000 Euro, was eine Steigerung um mehr als das Vierfache in 30 Jahren bedeutet.

„Wenn die Entwicklung so weitergeht lieber Fritz, reden wir bei deinem 60-jährigen Dienstjubiläum von über einer Million Euro“, so Wagner. Namens der Kirchengemeinde und im Namen von Pfarrer Matthias Ahnert dankte er Friedrich Meyer mit einem Verzehrgutschein für die geleistete Tätigkeit. Für Ehefrau Marianne, die ihn, wenn es nötig ist, gerne unterstützt, gab es einen Blumenstrauß. Friedrich Meyer bedankte sich für die anerkennenden Worte und gab diese postwendend an alle weiter, die mit ihm als Kirchenpfleger zu tun haben und ihm dabei seine Arbeit durch ein gutes vertrauensvolles Miteinander leichtmachen.

This article was written by Hermann Walther

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