Fritzenfest 2011

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Fritzenfest in Obermögersheim

Seit 1992 wird in Obermögersheim am 05.03. traditionell das „Fritzenfest“ gefeiert. So konnte auch in diesem Jahr „Oberfritz“ Biermeyer im Gasthaus „Brui“ neben den zahlreichen einheimischen Fritzen auch Namenskollegen aus Nachbarortschaften begrüßen.

Die weitesten Gäste kamen aus der Nähe von Donauwörth, und gehören, so der Obermögersheimer Volksmusikfreund Herbert Schröppel, „zu seinem Fanclub.“ Der 91 jährige Fritz Fackler aus Unterschwaningen war ältester Gast in der Runde und fühlte sich sichtlich wohl. Mit knappen vier Jahren war Friedrich Kapp, das Patenkind vom „Brui Fritz“, der mit seinem Vater gekommen war der jüngste in der Fritzengilde. Wie Biermeyer weiter zu berichten wusste, gibt es in Obermögersheim noch 25 Personen mit dem Namen Fritz oder Friedrich. Nicht heim geschickt, sondern in der „Fritzenrunde“ gut aufgenommen wurden aber auch die „Herbert, Heinrich, Gerda und auf andere Namen hörende weibliche und männliche Gäste. Aus familiären Gründen nicht anwesend sein konnte Brauereibesitzer Fritz Gutmann aus Titting, der als Stammgast der vorhergehenden „Fritzentage“ jedem Anwesenden einen kleinen Verzehrbonus zukommen ließ.

Mit deftigen Witzen und allerlei Trinksprüchen herrschte gute Unterhaltung und Stimmung. Musikalisch eröffnet wurde das Namensfest von dem Obermögersheimer Quartett „Graue Koder“ mit Friedrich Bohner, Friedrich Reulein, Gerd Fischer und Waldemar Gebert die mit gekonnter Blasmusik aufwarteten. Begleitet vom einheimischen Musikus Friedrich Reulein, Erwin Michl aus Laub, Osswald Gorbernatz aus Baldingen an der „Quetschen“ und Karl Baumann aus Röckingen am Saxaphon wurden viele bekannte Lieder gemeinsam gesungen. Ein musikalischer Genuss war wieder das Mitwirken der „Original Riasr Goißlschnalzr 1979“ von denen während des gesamten Abends nicht nur ihre Rieser Heimat sondern auch das benachbarte Frankenland besungen wurde.

© Text und Bild – Hermann Walther

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