Glocke geweiht und in Dienst genommen

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Glockenweihe Obermögersheim

Im feierlichen Rahmen wurde die renovierte Leichenhalle und die dafür neu angeschaffte Glocke offiziell in den Dienst genommen. Die Predigt wurde von Dekan Hermann Rummel aus Wassertrüdingen gehalten. Unter den Gottesdienstbesuchern weilten Bürgermeister Günther Babel, seine Vertreterin Monika Breit, eine Reihe von Stadträten und der mit der Planung der Leichenhalle beauftragte Künstler R. Zimmermann aus Arberg. Mit dem Anbringen des kleinen Dachreiters für die neue Glocke wurden die Bauarbeiten an der Leichenhalle abgeschlossen. Mit in die Finanzierung der umfassenden Renovierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der Aussegnungshalle war auch die Errichtung des Glockentürmchens aufgenommen. Durch den Turm sollte die außerhalb des Friedhofs stehende Leichenhalle als solche besser erkennbar sein.

Während die Baukosten von etwa 40 000 Euro von der Stadt Wassertrüdingen übernommen werden, wurde die 3000 Euro teure Glocke von der Kirchengemeinde beschafft und wird aus Spendengeldern bezahlt. Die neue Glocke gehört musikalisch zu den vorhandenen Glocken der St. Martinskirche und ergänzt diese mit einem „hohen b“. Der Durchmesser und die Höhe betragen ca. 40 cm und das Gewicht liegt bei etwa 40 kg. Die äußere Glockenzier hat Pfarrer Günter Niekel aus Weiltingen gestaltet. Angebracht sind das Bild des Auferstandenen mit der Siegesfahne und der Spruch „Ich bin die Auferstehung und das Leben“. Auf der Leichenhalle soll die neue Glocke die Auferstehung verkündigen. Eine Besuchergruppe der Kirchengemeinde wohnte dem Glockenguss in der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe bei.

Zu Beginn des Gottesdienstes machte Pfarrer Matthias Ahnert deutlich, dass mit dem Blick auf Tot und Ewigkeit dieser letzte Sonntag im Kirchenjahr gewählt wurde um die renovierte Aussegnungshalle und die neue Glocke offiziell in den Dienst zu nehmen. Mit den Worten „Unsere Zeit steht in Gottes Händen“, weihte Dekan Hermann Rummel die Glocke und stellte sie in den Dienst Gottes. Beim Verlesen der Namen und Sprüche der im laufenden Kirchenjahr Verstorbenen wurde für jeden die vor dem Altarraum aufgestellte neue Glocke angeschlagen und als Zeichen der Auferstehung und des Lichtes am Taufstein eine Kerze angezündet. In seiner Predigt ging Dekan Hermann Rummel auf das Leben, den Tod und die Auferstehung ein, und wünschte sich, dass die Glocke auf der Leichenhalle immer daran erinnert: Ich bin die Auferstehung und das Leben! Bürgermeister Günther Babel stellte in seinem Grußwort fest, dass aus der vorgesehenen kleinen Renovierung an der Aussegnungshalle eine Generalinstandsetzung mit dem Einbau einer Toilette und dem Glockenturm wurde. Er dankte allen Verantwortlichen für die gute harmonische Zusammenarbeit. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor „Orgelpfeifen“ die unter der Leitung von Hans-Jürgen Waidler die Lieder „Was wir so fest in Händen halten“ und „Mach mich still“ vortrugen und von Carina Kitzsteiner aus Geilsheim an der Orgel. In den von Pfarrer Matthias Ahnert und Dekan Hermann Rummel gehaltenen Festgottesdienst mit Abendmahl waren auch die fünf Obermögersheimer Lektoren Martin Engelhard, Waldemar Gebert, Friedrich Prechter, Gerhard Wagner und Hans-Jürgen Waidler eingebunden. Pfarrer Matthias Ahnert dankte Mesnerin Gerda Engelhardt, Friedhofspfleger Herbert Zimmerer und den für die Grünflächen am Friedhof zuständigen Günther Gebert für die zuverlässige Arbeit während des Kirchenjahres.

© Text und Bild – Hermann Walther

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