Hoffnung auf Versöhnung

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Volkstrauertag 2014

Beim Gottesdienst zum Volkstrauertag ist Pfarrer Matthias Ahnert auf das „Versöhnungsgebet unter dem Nagelkreuz von Coventry“ eingegangen. Die Worte „Vater vergib“ bestimmen das Versöhnungsgebet, das die Versöhnung der weltweiten Christenheit umschreibt. In seiner Predigt blickte er auf die Geschehnisse der beiden Weltkriege zurück „ für die wir nicht verantwortlich sind, aber an die wir durch Gedenken und Mahnen erinnern können und Sorge tragen, dass so etwas nicht mehr passiert, denn die Zukunft wird in der Gegenwart gestaltet“.

„Der Volkstrauertag ist ein Tag der Trauer und der Mahnung, aber auch der Hoffnung auf Versöhnung“, sagte Bürgermeister Günther Babel. Er erinnerte auch an die Menschen, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen die Gewaltherrschaft geleistet haben. Das Stadtoberhaupt vergaß aber auch nicht den Bundeswehrsoldaten zu gedenken, die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben lassen mussten. Zusammen mit dem Vorsitzenden der Obermögersheimer Reservistenkameradschaft Oberleutnant der Reserve Rainer Breit legte Bürgermeister Babel am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder.

An der Gedenkfeier nahmen neben dem Kriegerverein und der Reservistenkameradschaft Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, des Gesangvereins „Sängerlust“ und des Schützenvereins „Weiße Rose“ mit ihren Fahnen teil. Musikalisch wurde die Feierstunde vom Gesangverein und dem Posaunenchor unter der jeweiligen musikalischen Leitung von Friedrich Meyer mitgestaltet.

 

This article was written by Hermann Walther

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