Jahreshauptversammlung Posaunenchor

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Mit zahlreichen Auftritten bei kirchlichen und weltlichen Anläsen waren die Mitglieder des Obermögersheimer Posaunenchors auch im vergangenen Jahr gefordert. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung deutlich. Der Blick richtet sich bei den Mitgliedern bereits auf das Jahr 2014, wenn das 60 jährige Bestehen des Chors gefeiert wird.

Nach der Begrüßung und geistlichen Besinnung durch Chorobmann Pfarrer Matthias Ahnert wurden die Anwesenden von Kassier Michael Bach über die finanziellen Bewegungen des Vorjahres informiert. Simone Schlicker attestierte dem Vereinskassier eine saubere und zuverlässige Führung der Bücher und Belege, sodass ihm von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt wurde.

Umfangreich aber interessant waren die von Schriftführerin Melanie Zeidler festgehaltenen Aktivitäten des Vorjahres. Teilgenommen wurde am Dreikönigskonzert in Unterschwaningen, am Chorkonzert anlässlich des 50.Geburtstag von Pfarrer Matthias Ahnert und am Adventskonzert des Männergesangvereins „Sängerlust“ in der St. Annakirche. Zusammen mit den Posaunisten aus Altentrüdingen wurde am Himmelfahrtstag der Gottesdienst gestaltet. Der Bläserchor wirkte auch beim „Ersten Trüdinger Adventsdorf“ mit, bereitete den Heimbewohnern in den drei Wassertrüdinger Alten- bzw. Pflegeheimen in der Vorweihnachtszeit mit Adventsliedern eine Freude und war bei der musikalischen Gestaltung der Gedenkfeier am Volkstrauertag vor Ort. Mit gekonnter Marschmusik wurden die Schützenkönige des Schützenvereins „Weiße Rose“ abgeholt und zur Proklamation begleitet. Musikalische Grüße überbrachte der Posaunenchor vielen Gemeindegliedern bei runden Geburtstagen, Hochzeiten oder anderen freudigen Anlässen. Aber auch bei Beerdigungen war der Chor gefordert und spendete den Hinterbliebenen Trost. Zum Schluss ihrer Ausführungen gab die junge Schriftführerin bekannt, dass sie aufgrund ihrer ab Herbst beginnenden beruflichen Ausbildung das Amt nicht mehr ausüben kann.

Nachdem auch Monika Schlicker, Vertreterin von Chorobmann Matthias Ahnert, bekanntgab, das Amt aus beruflichen Gründen nicht mehr wahrnehmen zu können, wurde von den Anwesenden die Neubesetzung der Ämter harmonisch diskutiert. Man einigte sich darauf, dass Melanie Zeidler vorerst das Schriftführeramt weiter ausübt und für Monika Schlicker in den nächsten Wochen ein Ersatz gefunden werden soll. Als Kassenprüfer wird künftig Leonhard Meyer fungieren, der für die aus zeitlichen Gründen ausscheidende Simone Schlicker das Amt übernimmt.

Chorleiterin Petra Zeidler dankte zu Beginn ihres Berichtes den Bläser und Bläserinnen für ihr Engagement. Während ein fester Stamm regelmäßig und zuverlässig bei den Proben und Auftritten anwesend ist, hat der Besuch in letzter Zeit allgemein nachgelassen. Die Chorleiterin „könne sich gut vorstellen, passive Bläser wieder zu reaktivieren“ und wäre bereit, mit zusätzlichen Probeterminen beim Wiedereinstieg behilflich zu sein. Auf jeden Fall vorgesehen ist für das nächste Jahr eine Jungbläserausbildung.

Ein in der Diskussionsrunde besprochener Chorausflug mit Ziel Hesselberg fand breite Zustimmung und soll entsprechend geplant werden. Einig waren sich die Anwesenden im Jahre 2014 das 60-jährige Chorjubiläum zu feiern. Für die Ausgestaltung des musikalischen Parts mit einem entsprechenden bekannten Blechbläserensemble sollen Angebote eingeholt werden.

Für die politische Gemeinde sprach Stadtrat und Ortssprecher Achim Schlicker den Posaunenchormitgliedern Dank und Anerkennung für die musikalische Begleitung bei den verschiedensten Veranstaltungen aus. „Der Chor ist wichtig, da er mit den anderen Vereinen für ein intaktes Dorfleben sorgt“, so der Ortssprecher.

Das Schlusswort hatte der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Gerhard Wagner, der den Chormitgliedern für ihren Dienst dankte. Anhand einer kurzen Biografie über das Leben von Abraham Lincoln machte er deutlich, dass durch Ausdauer viel erreicht und verbessert werden kann. Das sollte auch für den Posaunenchor Motivation sein, um künftig die einzelnen Stimmen im Chor voll zu besetzen, um zur Erbauung der Gemeinde und zum Ruhme Gottes zu spielen.

© Text – Hermann Walther

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