SVO Jugendsportwoche 2011

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Sommerferienanfang heißt im Sportverein auch immer Anfang der Jugendsportwoche. Schon am Samstag stand das erste Zelt am Sportheim, und am Sonntagabend kamen noch 15 weitere dazu. Es wurde also eine richtige kleine Zeltstadt aufgebaut, die bis zum Donnerstagfrüh von 47 recht lebhaften Kindern bewohnt wurde.

Am Montag begann unsere Juspowo wie auch schon in den Jahren zuvor mit dem Ausflug in den Freizeitpark, diesmal in den Skylinepark. Nach etwa zweieinhalb Stunden Fahrt mit unserem Richard Brandner erstürmte unsere wilde Truppe die Attraktionen und Fahrgeschäfte des Parks. Egal ob Bungeekugel oder Über- Kopfachterbahn, alles wurde ausprobiert nur unterbrochen durch ein schnelles Essen in der Mittagszeit.

Gegen 17.00 traten wir dann, gestärkt von leckerem Kuchen den uns die Mütter immer reichlich backen, gutgelaunt den Heimweg an.

Zuhause am Sportheim wurde dann natürlich sofort zu Abend gegessen, denn so eine Busfahrt macht selbstverständlich wieder furchtbar hungrig, und außerdem mussten ja Kräfte gesammelt werden für anstrengendes Fußball spielen oder auch nur das Sitzen am Lagerfeuer bis spät in die Nacht. Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück besuchten wir am Dienstag dann zuerst die Falknerei in Riedenburg, wo uns gezeigt wurde wie Adler, Falken und Milane ihre Beute erlegen. Besonders beeindruckend war aber natürlich als die großen Geier über die Köpfe der Zuschauer flogen und auch den einen oder anderen einmal mit ihren Flügeln am Kopf streiften.

Nach diesem Besuch wurde es schon wieder Zeit für`s Mittagessen, doch diesmal ließ uns die Technik im Stich. Der Grill für die Würstchen wurde gerade mal lauwarm, und so musste erst mal ein Ersatzgrill besorgt werden, ehe die hungrige Meute abgefüttert werden konnte.

Am Nachmittag stand dann eine gemütliche Schifffahrt (zur Erholung für die Betreuer) auf dem Programm und anschließend ging es wieder zurück in unser Basislager. Nach einem leckeren Abendessen wurde wieder gespielt (nicht nur Fußball! ) und gemütlich in den Zelten, im Sportheim oder am Feuer gesessen und Witze erzählt.

Der Mittwoch begann dann wie so üblich etwas später als die Tage vorher wieder mit einem gemütlichen Frühstück, ehe wir mit den Vorbereitungen für unser abendliches Festmahl begannen (Knödel drehen ).

Gegen 10.00 Uhr sammelten wir die Kinder ein und es ging ab zur großen alljährlichen Waschaktion ins Freibad nach Gunzenhausen. Nach anfänglichem Sonnenschein trübte sich das Wetter ein und am Nachmittag begann es sogar leicht und kurz zu regnen. Wir ließen uns jedoch im Gegensatz zu vielen anderen Gästen nicht vertreiben und hatten dann in den Becken jede Menge Platz zum Schwimmen, Tauchen und Herumtoben. Gegen 17.00 Uhr packten dann auch wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg.

Am Abend stand dann das große Spanferkelessen mit den Eltern auf dem Programm. Die Spanferkel (zwei an der Zahl) wurden gespendet von Georg Edelmann und hervorragend zubereitet von Helmut Reichenthaler. Außerdem gab es zu unserem Festschmaus viele leckere Salate, die von den Mamas oder Papas zubereitet wurden. Hierfür an dieser Stelle schon einmal unseren herzlichsten Dank.Nach dieser Stärkung ging es an das Unternehmen Nachtwanderung. Gut vorbereitet von den älteren Kindern machte jedoch die Natur beinahe einen Strich durch die Rechnung. Erst einmal fing es an zu regnen und außerdem liefen irgendwelche Tiere (Wildschweine oder Rehe?) durch das Zielgebiet der Nachtwanderung, so daß die Kleinen solche Angst kriegten, das sie sich nicht mal mehr im Zelt schlafen trauten . Und auch einige von den ganz Großen kriegten anscheinend mitten in der Nacht plötzlich Angst oder Heimweh nach ihrer Mami und gingen anstatt wie jedes Jahr am Lagerfeuer durchzumachen lieber nach Hause in ihr sicheres Bett. Solche Aktionen (einfach Heimgehen) sind für die Betreuer und Verantwortlichen der Juspowo natürlich sehr enttäuschend und lassen die Frage aufkommen ob es überhaupt einen Sinn macht den älteren Kindern irgendwelche besonderen Rechte zuzugestehen oder ob in Zukunft alle gleich behandelt werden sollten. Ein paar dieser -Kinder! – kamen ja wenigstens am nächsten Früh noch zum Aufräumen und haben sich für ihr Verhalten entschuldigt, doch von allen sind wir wirklich zutiefst enttäuscht.Alles in allem war es aber trotzdem wieder eine sehr schöne Jugendsportwoche, die uns gezeigt hat das es sich durchaus lohnt etwas für die Kinder unseres Vereins auf die Beine zu stellen und das es auch richtig Spaß machen kann diesen Sack Flöhe zu hüten. Danke sagen wir an dieser Stelle wieder allen Betreuern, Helfern, Kuchenbäckern, Spendern und Organisatoren ohne die solch ein Zeltlager gar nicht abzuhalten wäre.

Bis zum nächsten Jahr dann…

This article was written by SVO

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