Volkstrauertag

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Gottesdienst am Volkstrauertag

In seiner Predigt ging Pfarrer Matthias Ahnert auf die Entstehung und Hintergrund des Volkstrauertages ein. So wurde statt des Heldengedenktages nach dem zweiten Weltkrieg der Volkstrauertag zum Ende des Kirchenjahres, in dem theologische Themen wie Tod, Zeit und Ewigkeit dominieren, eingeführt.

Pfarrer Ahnert ging auf die Geschichte des Nagelkreuzes ein, das mit der deutschen Bombardierung Coventrys in England begann. Heute steht das Nagelkreuz als Zeichen der Versöhnung und des Friedens an vielen Orten der Welt. Am Ehrenmal erinnerte der Vorsitzende der Obermögersheimer Reservisten-kameradschaft Oberleutnant der Reserve Rainer Breit an die Opfer von Krieg und Gewalt der beiden Weltkriege. Die Opfer dürfen nicht in Vergangenheit geraten, sondern die Erinnerung muss bleiben. Die Erinnerung ist nicht nur Trauer sondern eine moralische Verpflichtung gegenüber der Toten in der Vergangenheit und zugleich eine stetige Mahnung für die künftigen Generationen. „Der Volkstrauertag ist ein Tag, an dem uns das Vermächtnis der Toten zu Frieden mahnt, wo immer er gefährdet ist“, so der Rainer Breit. In Erinnerung an die Opfer der beiden Weltkriege aber auch an die Bundeswehrsoldaten die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben lassen mussten, legte er auch im Auftrag der Stadt Wassertrüdingen einen Kranz nieder. An der Gedenkfeier nahmen neben dem Kriegerverein und der Reservistenkameradschaft auch Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, des Männergesangverein „Sängerlust“ und des Schützenvereins „Weiße Rose“ mit ihren Fahnen teil. Musikalisch gestaltete der Posaunenchor und der Männergesangverein die Feierstunde mit.

© Text und Bild – Hermann Walther

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